Naturheilpraxis von Bettina Meier
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Was hilft bei ADHS?

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die meist im Kindesalter beginnt und häufig bis ins Erwachsenenalter fortbesteht. Sie betrifft zentrale Funktionen wie Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, was zu vielfältigen Herausforderungen im Alltag führt – sowohl für die betroffenen Personen als auch für ihr Umfeld.

Konzentrationsprobleme und Unaufmerksamkeit

Ein zentrales Merkmal von ADHS ist die ausgeprägte Unaufmerksamkeit. Betroffene haben oft Schwierigkeiten, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren – besonders wenn die Aufgabe als uninteressant empfunden wird. Das führt häufig zu:

  • Flüchtigkeitsfehlern
  • Schwierigkeiten beim Planen und Strukturieren von Aufgaben
  • Vergesslichkeit und Zerstreutheit
  • Problemen in Schule, Ausbildung oder Beruf


Impulsivität

Impulsivität äußert sich darin, dass Handlungen oft ohne Nachdenken ausgeführt werden. Dies kann zu sozialen und emotionalen Problemen führen:

  • Unterbrechen anderer im Gespräch
  • Unüberlegte Entscheidungen
  • Schwierigkeiten, Gefühle zu regulieren (z. B. Wutausbrüche)
  • Konflikte mit Gleichaltrigen, Familie oder Kollegen


Hyperaktivität

Besonders bei Kindern mit ADHS fällt oft ein übermäßiger Bewegungsdrang auf. Im Erwachsenenalter äußert sich dies häufig eher als innere Unruhe oder Nervosität. Typische Anzeichen sind:

  • Zappeln, Herumrennen oder Klettern in unpassenden Situationen
  • Schwierigkeiten, ruhig zu sitzen oder abzuwarten
  • Gefühl von ständiger Getriebenheit


Soziale und zwischenmenschliche Herausforderungen

Aufgrund von Impulsivität, emotionaler Reizbarkeit und Missverständnissen im Verhalten haben Betroffene oft Schwierigkeiten im sozialen Umfeld:

  • Freundschaften können instabil sein
  • Es kommt häufiger zu Missverständnissen oder Ausgrenzung
  • Teamarbeit fällt schwer


Probleme im Erwachsenenalter

Während ADHS früher oft als reine „Kinderstörung“ galt, weiß man heute, dass etwa zwei Drittel der Betroffenen auch im Erwachsenenalter Symptome haben. Diese äußern sich z. B. durch:

  • Berufliche Instabilität oder Unterforderung
  • Probleme im Zeitmanagement und in der Alltagsorganisation
  • Schwierigkeiten in Partnerschaften
  • Höheres Risiko für Suchtverhalten


Keine Ursachen für ADHS

Man hat festgestellt, dass zu viel fernsehen keine Ursache für ADHS ist. Ebenso gibt es keine genetische Ursache und auch die Erziehung spielt als Auslöser für AD(H)S keine Rolle.
Die genauen Ursachen für ADHS sind noch nicht vollständig geklärt. Es gibt Hinweise, dass es ein Ungleichgewicht in den Neurotransmitter sein könnte. Aber auch ein Mangel an essenziellen Nährstoffen wird mit ADHS in Verbindung gebracht.

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